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DI Florian Pfeiffer

Geschäftsführer


Bild: DI Florian Pfeiffer, Irmtraud Moser, Michael Moser

Seit über 117 Jahren werden bei Familie Moser, nahe dem Zusammenfluss von großer und kleiner Erlauf in Wieselburg, Fleisch-/ und Wurstspezialitäten hergestellt. Das Handwerk begann mit Hans Moser I. im Jahr 1903 und befindet sich derzeit in der 4. Generation. Als bekannte Marke genießen die Moser Produkte einen hervorragenden Ruf in unserer Region. Unter dem Slogan ´Wurst im Rauch´ findet man Moser Spezialitäten seit über 15 Jahren auch im gesamten österreichischen Handel. Im Laufe der Zeit hat die Familie Moser natürlich auch einige Hürden meistern müssen. Seit dem schweren Schicksals-schlag mit dem Unfalltot von Ing. Hans Moser IV. 2017, führt Irmtraud Moser mit Ihrem Schwager Michael die Geschäfte. Als verantwortungsbewusster Arbeitgeber im Herzen des Mostviertels, wurde stets versucht den Marktanforderungen gerecht zu werden und mit innovativen Produkten zu lancieren. Um das erfolgreiche Geschäftskonzept weiter zu festigen, hat sich die Eigentümerfamilie erstmals entschieden einen Externen in das Führungsteam zu holen. Die Beweggründe hat die Redaktion kurz für Sie recherchiert:

Frau I. Moser, Herr M. Moser – Was hat Sie dazu bewogen einen neuen Geschäftsführer einzustellen?
Moser: Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein bedarf es langfristiger Ziele, Zeitgeist um neue Märkte zu erkennen, gute Mitarbeiterinnen und klare Strukturen! Herr DI Florian Pfeiffer ist mit seiner Persönlichkeit und seinem Knowhow die perfekte Ergänzung in unserem Team um den hohen Anforderungen in unserer Branche gerecht zu werden! M. Moser: Mit Herrn DI Pfeiffer als Generalisten werden wir uns gut für das nächste Jahrzehnt rüsten

Moser Produkte sind in unserer Region den Leuten ein Begriff. Was ist der Grund für diese Bekanntheit?

I. Moser: Wir stehen mit unserem Namen für unsere Produkte! Es hat mit dem Anspruch an sich selbst zu tun und was man daraus macht! Wir geben unser Bestes und sind stolz auf unsere Arbeit!

M. Moser: Die Moser-Rezepturen liegen weit über den österreichischen Lebensmittelkodex und sind individuell abgeschmeckt! Das ist vergleichbar, wie in einer guten Küche – ein bisschen kommt es aber auch auf den Koch an….

Die Regale in den Lebensmittelgeschäften haben sich in den letzten Jahren doch stark verändert. Was sehen Sie für sich und die neue Geschäftsführung als die großen Herausforderungen?
I. Moser: Wir werden sehr stark auf Nachhaltigkeit- das Gebot der Stunde - in Bezug auf den gesamten Betrieb Wert legen! Ressourcenschonung und soziales Engagement liegen ebenso im Fokus. Weiterhin soll die hohe Qualität unserer Produkte in den Vordergrund gestellt werden.

M. Moser: Mit Leidenschaft beste Spezialitäten kreieren und dafür innovative Märkte finden! Besonders am Herzen liegt uns die Ausbildung guter Spezialisten, denn die werden auch in Zukunft gefragt sein!

Herr Pfeiffer – Was haben Sie bisher gemacht und was waren die Beweggründe sich für diesen Job zu bewerben?
F. Pfeiffer: Nach meinem Studium der Lebensmittel und Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur Wien, war ich einige Zeit im Impfstoff-Forschungsbereich tätig, bevor ich dann für über 12 Jahre im Lebensmittelhandel Fuß fasste. Als Kollege und Führungskraft suche ich gerne die Herausforderung und halte mich für einen Teamplayer. Ende 2017 machte ich mich selbstständig und sammelte in dieser Rolle meine Erfahrungen. Als sich die Chance bot bei Fa. Moser einzutreten, bewarb ich mich sofort, da sich eine derartige Gelegenheit für einen hochinteressanten Job – noch dazu nicht allzu weit entfernt – nicht alle Tage auftut. Bezüglich Erfahrungen kann ich behaupten, dass ich mir in über 15 Jahren ein ganz gutes ´Überblickswissen´ über die gesamte Lebensmittel-Branche aneignen habe können. Ich durfte bereits diverse Führungsrollen von der Produktions-leitung, über Qualitätsmanagement bis Planung und Verkauf besetzen und somit den Blickwinkel unterschiedlicher Positionen kennenlernen. Da sich die gesamte Branche seit einiger Zeit in einem Wandel befindet, ist es umso wichtiger am Ball zu bleiben, Trends zu erkennen und ein gutes Netzwerk im gesamten Lebensmittelbereich zu haben. Ich freue mich persönlich sehr auf die neue Herausforderung und bin happy, dass es bei mir nun ´um die Wurst geht´! (lächeln).